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Was ist Internet Poker und ist Online Poker sicher? |
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Poker-Regeln
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Poker ist ein Kartenspiel, welches mit einem 52er französischem Blatt und zwischen 2 bis 10 Spielern gespielt wird. Poker wird heute eher als ein Geschicklichkeitsspiel angesehen, da Spieler mit einer längeren Spielerfahrung eine höhere Gewinnchance aufweisen. In Österreich wurde Poker ausdrücklich als Geschicklichkeitsspiel eingestuft und seitdem darf jeder ein Pokercasino eröffnen. In Deutschland hingegen wird es nach juristischen Interpretationen eher dem Glücksspiel zugeordnet. Woher die Bezeichnung Poker genau stammt, ist unbekannt. In Deutschland wurde im frühen 16. Jahrhundert ein Bluff-Spiel gespielt, welches sich Pochen nannte. Später gab es ein französisches Spiel mit der Bezeichnung poque. Die Vermutung liegt nahe, dass daraus in New Orleans der Begriff Poker abgeleitet wurde.
Die Besonderheiten von Online Poker Poker hatte ursprünglich in den Spielbanken (der Begriff Spielbank wird im Zusammenhang mit echten, in Häusern untergebrachten Casinos verwendet) an Bedeutung verloren. Es war für eine Spielbank zu kostspielig einen separaten Pokerraum zu betreiben. Auch ist es für eine Spielbank ziemlich schwierig, an den Spieleinsätzen zu partizipieren: Sollten die Spielbanken eine Provision an den Einsätzen oder an der Spieldauer verlangen? Es war für die Spielbanken lukrativer, den Pokerraum mit Glücksspielautomaten auszustatten. Online Poker ist im Betrieb erheblich günstiger und der Betreiber kann seine Gebühr an einer Provision von den Gewinnen ausrichten. Einen weiteren Tisch in dem Pokerraum zu stellen und weiteren Spielern die Teilnahme zu ermöglichen, kostet so gut wie nichts. Die Software zur Teilnahme ist sehr schnell geladen, die visuelle Darstellung ist perfekt und für jeden Geldbeutel werden Tische mit unterschiedlichen Beträgen angeboten. Dann gibt es auch umfangreiche Just-for-Fun Pokerräume, wo der Anfänger kostenlos üben und lernen kann. Sehr oft werden auch "freeroll tourneys" angeboten. Deren Teilnahme ist kostenlos und richtet sich bewusst an Anfänger. Auch ein Betrug unter den Spielern ist ausgeschlossen, da die History der Begegnungen jederzeit nachvollzogen werden kann. Auch wird kontrolliert, dass keine Absprache zwischen den Spielern möglich ist oder dass Spieler aus dem gleichen Haushalt mit ähnlicher IP-Adresse sich am gleichen Tisch treffen. Die bedeutendsten Pokerseiten bieten auch besondere Services und Attraktionen für die eigenen Spieler an. Eines der beliebtesten Angebote sind so genannte "Poker Tournaments". Dabei wird ein Turnier um "Spielgeld" gespielt. Dem Gewinner des Turniers winken reale Geld- und Sachpreise oder die Teilnahme bei einem "wichtigeren" Turnier, wie z.B. die World Series of Poker. Diese World Series of Poker wird in einem richtigen Casino und nicht in einem Online-Poker-Room gespielt. Im Jahre 2003 gewann Chris Moneymaker die World Series of Poker. Das Besondere daran war, dass Chris Moneymaker sich über ein Online Poker Room qualifiziert hatte. Ein Jahr später saßen bereits vier Spieler im Finale, die sich über ein Online-Poker-Room qualifiziert hatten. Gewonnen hat Greg "Fossilman" Raymer, der seinen Platz wie Chris Moneymaker im Jahr davor bei Pokerstars gewonnen hatte. Online Poker fällt in Deutschland unter das Glücksspiel, in Österreich wird es als Geschicklichkeitsspiel angesehen. Die Lizenzen zum Betrieb eines Online Pokerrooms stammen entweder aus England oder aus der Karibik. Die meisten Pokerspieler kommen aus den Vereinigten Staaten. Einige Bundesstaaten haben Online Poker bereits legalisiert und es wird erwartet, dass zahlreiche Staaten folgen werden. Dennoch gibt es immer kritische Fragen und Vorbehalte zum Online Poker. Es seien Bots am Tisch (Computerprogramme, die Mitspieler simulieren), Stammkunden bekämen bessere Karten zugeteilt oder die Software werde manipuliert. Natürlich gibt es wie in der realen Welt auch in der Internet Welt einige schwarze Schafe. Mittlerweile ist die Online-Poker-Industrie jedoch eine professionelle Industrie geworden. Etablierte und seriöse Unternehmen werden es nicht riskieren, Ihren guten Ruf für einen "kleinen Betrug" aufs Spiel zu setzen. Seriöse Anbieter kommen auch aus der Karibik oder aus einer Region mit dem Namen Khanawake. Der Anbieter sollte bereits schon einige Jahre am Markt tätig sein und mind. 5.000 Spieler als Mitglieder haben. Auch sollten die Software und der Spielbetrieb von unabhängigen Prüfungsunternehmen, wie z.B. PriceWaterhouseCooper, geprüft und zertifiziert sein.
Die eCOGRA Initiative ist unabhängig, nicht kommerziell, steht allen offen und bietet durch den sorgfältig entwickelten Satz von Vorschriften, die von unabhängigen, internationalen, professionellen Dienstleistungsunternehmen bei den Mitglieds-Casinos und Pokerzimmern umgesetzt werden, dem Spieler einen praxisnahen Schutz. Die in der Rubrik Pokeranbieter aufgeführten Pokerräume zählen zu den Top20 Pokerräumen und können als vertrauenswürdig eingestuft werden. Was beim Online-Pokerroom gegenüber einem realen Pokertisch fehlt, ist der persönliche Mitspieler, der einem gegenüber sitzt und mit seiner Körpersprache und seinem Verhalten vielleicht blufft und mich zum falschen Spiel verleitet. Dahingegen hat das Online-Poker den Vorteil, dass man sich davon nicht ablenken lässt, sondern auf die Karten und auf das Setzverhalten den Spieler fokussiert. Online-Poker ist zweifellos eine neue Variante des traditionellen Pokerspiels am Küchentisch mit Freunden oder im Pokerraum einer Spielbank. Eine weitere Besonderheit des Spielens im Internet ist die höhere Anzahl der möglichen Spiele - beim Offline-Spiel dauern das Setzen und auch die Entscheidungszeit der Spieler länger, zudem kommt noch das Mischen der Karten nach jeder Runde dazu und das Aufteilen des Pots inkl. der Provision für das Spielkasino an diesem Pot dazu. Im Internet geht dies alles erheblich schneller, da es in Realtime berechnet und zugewiesen werden kann. Somit sind im Gegensatz zu dem Offline-Spiel, wo es zu ca. 30 Spielen pro Stunde kommen kann, im Internet-Pokerroom weit mehr als die doppelte Spielanzahl möglich. Ein besonderer Vorteil für Internet-Pokerrooms ist das Lernen. Während in Offline-Pokerrooms ausschliesslich um echtes Geld gespielt wird und die Einsätze etwas höher liegen, kann im Internet endlos kostenlos gespielt und geübt werden. Danach kann der Spieleinsatz beginnend im Centbereich kontinuierlich erhöht werden. Ebenso können im Internet auch die in der Vergangenheit gespielten Blätter mitprotokolliert werden, eine entsprechende "Hand Histories" Funktion ermöglicht dies. Die Sicherheit der persönlichen Daten und der Kreditkarteninformationen werden oft als kritisch beurteilt. Hier kann noch einmal betont werden, dass die führenden Anbieter genau so sicher oder unsicher sind, wie die führenden Anbieter von Online Shops wie Amazon oder Ryanair. Die Online Poker Rooms erhalten einen prozentualen Anteil an dem Pot. Dieser Anteil wird als Rake bezeichnet. Im Offline Poker beträgt dieser Prozentsatz zwischen 5-20%, wobei die größten Pokerräume im Durchschnitt 10% verlangen. Beim Internetpoker liegt der Rake in der Regel bei 5%. Wer beim Internet-Poker gewinnt, kann relativ sicher sein, dass der Gewinn auch ausgehändigt wird. Da beim Poker die Mitspieler gegeneinander spielen, erhält der Gewinner immer nur das Geld, was ein anderer Spieler verloren hat. Der Betreiber trägt selber quasi kein Risiko, sondern verwaltet nur das Geld und sorgt für eine ordnungsgemäße Abwicklung zwischen den Spielern. Als Beispiel sei ein Turnier von PartyPoker genannt, bei dem es insgesamt um 3,8 Millionen Dollar ging. PartyPoker unterstrich seine Seriosität, weil die Gelder trotz der Höhe sofort ausgezahlt worden sind und der Gewinner Eric Lindgren seinen Scheck mit einem Betrag von über 1 Million Dollar sofort erhielt. |
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