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Internet Poker |
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Poker-Regeln
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Die Grundidee von Multiplayer Spielen basiert auf dem Pear-2-Pear (P2P) Internetgeschäftsmodell, das bereits erfolgreich von Napster, eBay oder den Wettbörsen genutzt wird. Zahlreiche Personen treffen sich in der virtuellen Gemeinschaft des Internets und spielen miteinander, ohne ihre Wohnung verlassen zu müssen. Man trifft sich mit „wildfremden“ Personen aus aller Welt, um kurze Zeit mit Geldeinsätzen gegeneinander zu spielen. Wie bei den Wettbörsen auch, werden nur die Gewinner zur Kasse gebeten. Je nach Anbieter zahlt der Gewinner einen Prozentsatz von bis zu 5% seines Gewinnes an den Betreiber des Systems. Poker ist das populärste Kartenspiel überhaupt. Poker wurde das erste Mal in den USA auf einem Mississippi Raddampfer im Jahre 1830 gespielt und startete seine Siegeszug während des Goldrausches. In den USA gibt es etwa 65 Mio. Pokerspieler, weltweit sind es etwa 100 Mio. online Poker begann im Jahre 2000 und ist knapp 5 Jahre später das beliebteste Spiel im Internet Glücksspiel Markt geworden. Die Brutto Marge der Poker Anbieter betrug 2004 $4,5 Millionen Dollar pro Tag. Die beiden Marktführer für online-Poker sind:
Im Jahre 2005 erwirtschaftet der Marktführer PartyPoker alleine eine Marge in Höhe von $5 Mio. Dollar pro Tag. Zu Spitzenzeiten spielen bis zu 70.000 Spieler an über 7.000 virtuellen Tischen gegeneinander. Dabei sah das vor Jahren noch ganz anders aus. Poker wurde vorwiegend von älteren Personen gespielt. Die offline Casinos boten vermehrt lukrativere Spiele wie Roulette oder Blackjack an. Im Jahre 2001 wurde von PartyPoker das erste Partyturnier mit einem Turnierpreis von einer Million Dollar veranstaltet.
Dies war der Startschuss für das Revival des beliebteste Kartenspiel in den USA. Diese großen Turniere werden Live im Fernsehen übertragen, die Spieler wie Popstars gefeiert und medienwirksam dargestellt. Hilfreich sind auch die Hollywoodstars wie George Clooney, Ben Affleck und Brad Pitt, die persönlich an diesen Pokerturnieren teilnehmen. Ben Affleck schaffte es sogar schon bis ins Finale eines bedeutenden Turniers. Die bedeutendsten Turniere für Poker sind die „World Series of Poker“, das „Tournament of Champions of Poker (TOC)“ oder „The World Poker Tour (WPT)“. Bei diesen Turnieren treten die online Poker Betreiber als Sponsoren oder als Veranstalter auf. Zusätzlich werden die bedeutendsten Poker-Spieler als Werbeträger unter Vertrag genommen. Bei PartyPoker sind die Gewinner zahlreicher Pokerturniere Mike Sexton und Chris Bryan die absoluten Topstars. NBC veranstaltet ein eigenes Poker-Turnier und hat ein Preisgeld von 1,5 Millionen Dollar dafür aufgelegt. Aber auch Yahoo! soll Pläne in der Schublade haben, um in das online-Poker-Geschäft einzusteigen. Zahlreiche amerikanische Fernsehsender beabsichtigen Unterhaltungs-Poker Spiele ohne Geldeinsatz anzubieten, um dem riesigen Interesse an Poker Rechnung zu tragen. Auch wenn in Deutschland Poker noch eine sehr unbedeutende Rolle spielt, wird durch das Internet der Poker Hype auch im deutschsprachigen Raum seine Anhänger finden. Im deutschsprachigen Raum gibt es ca. 70.000 Online-Poker-Spieler und somit kann es nur noch eine Frage der Zeit sein, wenn die ersten Fernsehsender Poker-Turniere ebenfalls im TV übertragen werden. Parallel zu Poker, können aber auch anderen Multiplayer Spiele in Europa erfolgreich sein, da hierzulande eine größere Affinität bestehen dürfte. sonstige Multiplayer Spiele:
Im deutschen Markt hat sich Bingo nicht durchsetzen können, während es sich in England und Spanien großer Beliebtheit erfreut. Skat ist das im deutschsprachigen Raum beliebteste Kartenspiel. Dies hat die Firma Greentube aus Österreich veranlasst, auf dem gleichen Geschäftsmodell wie beim online Poker eine online-Skat-Plattform zu entwickeln. Unter der Seite www.skill7.com können Spieler gegeneinander Skat spielen. Weitere nationale Spiele werden folgen. Im Internet wird Poker in den verschiedenen Varianten gespielt:
Die Anmeldung und die Software-Installation ist bei allen Poker-Anbietern und unproblematisch. Auch wenn man selber nicht spielen will, oder mit den Spielregeln noch nicht so vertraut ist, so kann man an den einzelnen Tischen als Beobachter dabei sein. So kann man durch zuschauen am besten das Spiel verstehen und erlernen. Ebenfalls interessant sind die Übertragung der Pokermeisterschaften im Fernsehen bei Eurosport oder bei DSF. Dann offeriert jeder Anbieter einen "Just for Fun Bereich". In diesem Bereich kann mit Live gegen andere Spieler gespielt werden. Der Einsatz ist Spielgeld und wenn das Geld alle ist, dann kann das Konto wieder aufgeladen werden. Dann gibt es noch Turniere bei denen man mitspielen kann. Der Spieler spielt in diesem Fall auch um Spielgeld (Freerolls) und als Gewinn winkt die Teilnahme an einem echten Pokerturnier. Bei diesen Turnieren können dann entsprechende Preisgelder gewonnen werden oder die Teilnahme an einem noch höher dotiertem Turnier bis hin zur Weltmeisterschaft. Dann gibt es noch das Spielen um echtes Geld gegen echte Gegner.
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